Kleingärtnerverein Pillnitzer Gartenfreunde e.V. (1990 bis 2008 ) - Baumaßnahmen
Bau- und Rekonstruktionsmaßnahmen 1992:
- Beginn des Ausbaus eines elektrischen Leitungsnetzes (Einbau einer Säule für den Stromzähler, Verlegen des Hauptkabels von der Leonardo-da-Vinci-Straße bis zur Vereinslaube)
- Installation der Wasseranlage (Unterwasserpumpe, Druckkessel, Leitungen, Anschlussarmaturen.
- Anschluss an das vorhandene Wasserleitungsnetz in der Anlage. (Leitungen, Ventile, Schrot, Trennung vom Stadtwasser).
In den ersten Jahren nach der politischen Wende und des Bestehens des Vereins „Pillnitzer Gartenfreunde,“ wurde der Schwerpunkt der Kräfte und Mittel auf den Einsatz von elektrischem Strom für die Hebung von Brauchwasser und zur Nutzung von Strom auf den Parzellen konzentriert.
Obwohl in der DDR Elektroanschlüsse in den Kleingartenanlagen die Regel waren, hatte in dem mehr dörflichen Pillnitz dafür keine Nachfrage bestanden. Die Erholungsfunktion der Gärten war wenig entwickelt. Erst in dem Maße, wie Kleingärtner aus der Stadt Dresden kamen, gab es einzelne Nachfragen nach elektrischem Strom. Als in den achtziger Jahren die Forderungen lauter wurden, musste der Vorstand erfahren, dass ein Stromanschluss der Anlage an das Ortsnetz Pillnitz aus Gründen der geringen Kapazität erst mit dem Aufbau einer neuen Trafostation möglich sei.
Mitte der achtziger Jahre lief in der Stadt Dresden ein Trinkwasserablösungsprogramm an, als Nutznießer waren unter anderem Kleingartenanlagen vorgesehen. Auch die Pillnitzer Kleingartenanlage bekam einen Tiefbrunnen gebohrt, der für die Bereitstellung von Brauchwasser vorgesehen war. Nach Fertigstellung des Brunnens im Jahr 1988, waren die Inbetriebnahme einer Pump- und Druckanlage und damit der Anschluss an das Wasserleitungsnetz der Anlage, ohne elektrischen Strom nicht möglich.
Erst im Verlaufe des Jahres 1991 wurde in der Nähe der Anlage eine neue Trafoanlage errichtet und damit die Stromversorgung im Ortsnetz nachhaltig verbessert. Dem erneuten Antrag wurde jetzt von Seiten der DREWAG Rechnung getragen. Die große Mehrzahl der Kleingärtner wünschte aber keinen Elektroanschluss für ihre Lauben. Er war aber für die Gewinnung von billigem Brauchwasser für alle Kleingärtner interessant.
Nach der Wende war hinsichtlich der Kosten für Stadtwasser eine völlig neue Situation entstanden. Hatte der Verein in der DDR 0,20 Mark für einen Kubikmeter Stadtwasser zu zahlen, stiegen diese Kosten in kurzer Zeit auf 4,00 DM. Die bis dahin übliche Bewässerung mit Schlauch und Regner, ohne besondere Verrechnung mit dem einzelnen Gärtner, hätte zu Streit mit den Kleingärtnern geführt, die nur wenig Wasser für die Bewirtschaftung einsetzen. In allen Kleingartenanlagen entstand die Notwendigkeit, Wasserzähler an den einzelnen Entnahmestellen der Parzellen zu installieren, was mit erheblichen Kosten verbunden war.
Im Vorstand entstand die Idee, mit Mitteln der Kleingärtner den vorhandenen Tiefbrunnen zu nutzen, um die steigenden Wasserkosten bei Stadtwasser einzusparen. Nach ersten Kalkulationen hätte der erforderliche Einbau von 48 Wasserzählern in die schon marode Wasserleitung etwa 9 000 DM gekostet. Den Aufwand wollte man sparen (Anlagen 40 und 41).
Die Errichtung einer Brauchwasseranlage auf Basis des vorhandenen Brunnens wurde mit 22 000 DM kalkuliert. Sie umfasste die Anschlusskosten des Stromversorgers, die Errichtung einer Zählersäule, die Verlegung eines 200 m langen Erdkabels bis zur Druckanlage, welche in der Vereinslaube eingerichtet werden konnte. Die Kapazität des Erdkabels war so ausgelegt, dass in Zukunft bei Bedarf alle Lauben an das Stromnetz angeschlossen werden konnten.
Die nach der Errichtung anfallenden Kosten für den elektrischen Teil der Anlage betrugen 12.500 DM, für den Wasserteil 9200 DM. Die umfangreichen Erdarbeiten für die Verlegung des Erdkabels und des Wasseranschlusses erforderten mehrere hundert Arbeitsstunden, die von den Gartenfreunden ausgeführt wurden.
Da der Verein kurz nach seiner Gründung kaum über Eigenmittel verfügte, konnte das erforderliche Geld nur über eine Umlage in Höhe von 1,50 DM je m2 genutzter Gartenfläche aufgebracht werden. Für einen 300 m2 großen Garten entstand eine Summe von 450,- DM. Von Seiten des Vorstandes waren überzeugende Argumente vorzutragen, um die erforderliche Anzahl von Stimmen für den Bau zu erhalten.
In den Vorjahren war ein Stadtwasserverbrauch je nach Witterungsverlauf von 800 bis 1500 Kubikmeter entstanden. Der Vorstand argumentierte: “Ein Verbrauch vom 1200 m3 Stadtwasser verursacht in Zukunft 4000 bis 4500 DM Wasserkosten im Jahr. Auf den genutzten Quadratmeter umgelegt, fallen 0,30 DM Wasserkosten an. Für einen 300 m2 Garten, gleicher Wasserverbrauch vorausgesetzt, ergibt sich damit jährlich eine Summe von 90, - DM. Selbst, wenn sich der Wasserverbrauch auf 50 % verringert, sind immer noch 45, - DM zu zahlen. Die eingezahlten 450 DM werden innerhalb von 10 Jahren eingespart. Dazu kommt die Einsparung und Unterhaltung eines Wasserzählers an den Parzellen“.
Um schon betagte Gartenfreunde für die Umlage zu gewinnen, wurde beschlossen, dass die Umlage bei kürzerer Nutzung, jährlich vermindert um ein Zwölftel, zurückgezahlt wird.
Ein weiterer Effekt im Zusammenhang mit dem Wasseranschluss bestand darin, dass bei der zukünftigen Nutzung von Strom in den Lauben die zu erwartenden Anschlusskosten wesentlich geringer ausfallen, weil wesentliche Teile des zukünftigen Leitungsnetzes schon finanziert waren.
Die Versorgung der Kleingärtner mit Trinkwasser sollte weiterhin über eine Entnahmestelle an der Orangeriestraße erfolgen (Anlage 42).
Bau- und Rekonstruktionsmaßnahmen 1994
- Ausbau des elektrischen Leitungsnetzes für die Bereitstellung von Arbeitsstrom auf den Parzellen (Einbau von 3 Verteilersäulen und deren Verbindung über Erdkabel und Muffen an das Hauptkabel).
- Anschluss von 12 Lauben über Erdkabel an einer der Verteilersäulen.(Parzellen 11, 13, 16, 18, 23, 25, 31, 32, 34,.43, .Pr1, Pr2 )
Ausgangspunkt für die Planung der Maßnahme war, ein Stromnetz aufzubauen, welches von Anfang an bei Wunsch von allen genutzt werden und bei Bedarf ohne große Baumaßnahmen ständig um Laubenanschlüsse erweitert werden konnte. Das Netz sollte nach den geltenden Sicherheitsstandards errichtet und einheitlich entsprechend den Bestimmungen gewartet werden können. Das setzte voraus, dass der Verein Eigentümer der Anlage einschließlich der Zähler und Sicherungen in den Lauben bleibt.
Mit diesem Schritt wurden wesentliche Voraussetzungen für die Nutzung von Elektroenergie durch alle Kleingärtner geschaffen. Die Mehrheit der Kleingärtner hatte weiterhin kein Interesse am Strom in der Laube, eher schon an der Nutzung von Strom für die Arbeitsgeräte. Es war ein Konzept erforderlich, das beiden Wünschen diente. Der Versuch, über Mitgliederbeschluss eine weitere Umlage zum Anschluss für alle Lauben zu beschließen, wäre sicher gescheitert und hätte zu Beschwerden bei Behörden geführt.
Die für diese Ausbaustufe erforderlichen Mittel von 16 150 DM konnten nach langer Diskussion wie folgt aufgebracht werden (Anlage: 43).
Die 12 Kleingärtner, als Interessenten für einen Anschluss, zahlten je 800 DM, was eine Summe von 9600 DM ergab. Der Rest wurde durch 1993 und 1994 angesparte Vereinsmittel aufgebracht.
In der Anlage wurden drei Verteilersäulen errichtet und mit Hilfe von Muffen und Erdkabel mit dem 1992 gelegten Hauptkabel verbunden. Die Verteilersäulen wurden mit von außen zugänglichen Steckdosen versehen, die eine Abnahme von Arbeitsstrom durch alle Kleingärtner ermöglichte.
Für die Nutzung des Stromes aus den Steckdosen hatten Kleingärtner ohne Laubenanschlüsse im Jahr 3 € zu zahlen. Damit wurde der verbrauchte Strom und der weitere Aufbau der E.- Anlage finanziert.
Neben den 800 DM Umlage waren 10 Arbeitsstunden für die erforderlichen Erdarbeiten von den Beteiligten zu leisten. Weitere Aufwendungen für den Nutzer sind bei der Installation von Leitungen, Schaltern und Steckdosen innerhalb der Lauben erforderlich.
Die Umlage für einen Anschluss beträgt gewärtig 307 €, das entspricht einer Umlage von ursprünglichen 600 DM. Die anfangs geforderten höheren Beträge von 800 DM wurden den Ersteinzahlern erstattet. Die gegenwärtige Forderung von 307 € für den Laubenanschluss ist eine rückzahlbare Umlage gegenüber dem Verein. Die Rückzahlsumme wird je Nutzungsjahr um 1/12 vermindert. Diese Verminderung ist damit gerechtfertigt, dass der Verein für die Unterhaltung, Abschreibung und Überprüfung der Anlage bis in die Laube verantwortlich ist. Bei Besitzerwechsel einer Laube mit Elektroanschluss hat der neue Eigentümer die Umlage erneut zu zahlen.
Das Konzept des Anschlusses der Gartenlauben nach Wunsch der Gartenbesitzer hat sich bewährt. Bis zum Jahre 2005 wurden 22 Lauben angeschlossen.
Bau- und Rekonstruktionsmaßnahmen 1996
- Beginn der Rekonstruktion der Wasseranlage
- 200 Meter Wasserleitung (Plastrohr) längst des Hauptweges Richtung Bushaltestelle verlegt und 24 Parzellenanschlüsse mit neuen Standrohren und mit je zwei Auslaufventilen erneuert.
Die Rekonstruktion der Wasseranlage
Wasser ist für den Kleingärtner gleich nach dem Boden der entscheidende Stoff. In der Periode der Arbeitslosengärten musste das Wasser laut Gartenfreund Lippert aus der Elbe geholt werden. Mit der Daueranlage 1940 wurde das Wasser per Muskelkraft hochgepumpt und verteilt. Ab 1958 leistete man sich eine Wasserleitung und zunehmend für die Verteilung auf den Flächen den Schlauch mit Regner. Die erste Wasserleitung musste noch weitgehend mit Hilfe von aus Trümmern geborgenen Rohren errichtet werden. In den achtziger Jahren gab es zunehmend Rohrbrüche, besonders an den Standrohren. Die Wasserleitung war reif für eine Erneuerung. Im Jahre 1988 wurde ein Abschnitt längs der Parzellen 33 bis 37 erneuert. Ein Glücksfall für den Verein war die Mitgliedschaft von den Gartenfreunden Heinz Morche und Wolfram Fechner. Heinz war Rohrleger von Beruf und in einer Leitungsbaufirma zeitweise als Lagerverwalter beschäftigt. Beide Gartenfreunde haben in mehrjährigen Schritten die Beschaffung des Materials gesichert und die Facharbeit bei der vollständigen Erneuerung der Wasserleitung ausgeführt.
Der finanzielle Aufwand ohne Arbeitsleistungen betrug ca. 3500 DM. Für die erforderlichen Erdarbeiten wurde ein Bagger eingesetzt.
Bau- und Rekonstruktionsmaßnahmen 1997
- Wiederherstellung des durch Baumaßnahmen 1996 geschädigten Hauptweges.
- Bau von 92 Meter Drahtzaun im Bereich Wohngebäude Orangeriestraße durch den Verein und 45 Meter im Rahmen des Straßenbaues an der Orangeriestraße durch den Straßenbaubetrieb.
- Anpflanzung von 35 Meter Hecke im Bereich „Neue Gärten“.
- Ausbau der Elektroanlage durch Anschluss von 4 Lauben an das E-Netz (Parz. 4, 21, 37, 38).
- Anlage eines Sandkastens für Kinderspiele).
Für die Wiederherstellung des Hauptweges wurden 1200 DM ausgegeben, das entspricht einem Aufwand je m 2 von 2,59 DM. Der Bau von 92 m Drahtzaun erfolgte durch den Verein und 45 m durch die Stadt im Rahmen des Straßenbaues. Die finanziellen Kosten durch den Verein betrugen 990 DM.
Bau- und Rekonstruktionsmaßnahmen 1998
- 2. Phase der Rekonstruktion der Wasserleitung (155 Meter Plastrohr in den Hautweg in Richtung Orangeriestraße und in Zuführung zum Weg „neue Gärten“ verlegt, 15 Parzellenanschlüsse erneuert).
- Zwei Lauben an das elektrische Netz angeschlossen( 41,.27)
Im Rechenschaftsbericht für das Jahr 1998 ist ausgeführt:
„Schwerpunkt der Werterhaltungsmaßnahmen waren weitere Arbeiten zur Erneuerung der Wasserleitung. Bis auf eine Stichleitung von etwa 20 Meter Länge sind alle unsere Leitungen und Wasserhähne erneuert. Durch einen hohen Anteil an Eigenleistungen konnten die Kosten für die Erneuerung der gesamten Wasseranlage mit etwa 5500 DM gering gehalten werden. Besonderer Dank gilt unseren Handwerkern, den Gartenfreunden Heinz Morche und Wolfram Fechner. Immer wieder findet Gartenfreund Fritz Bunge Helfer, die erforderliche Arbeiten auch außerhalb von Arbeitseinsätzen zu erledigen. Heute kann als Beispiel Ekkehard Töpfer genannt werden. Neben seinem persönlichen Einsatz bei den Bauarbeiten vermittelte uns Ekkehard Töpfer ein Gerät für die Verfestigung des aufgegrabenen Weges zu sehr günstigen Bedingungen. Gartenfreund Weigel ließ sich etwas einfallen, um die Wassererosion an der abschüssigen Strecke zu verhindern“.
Bau- und Rekonstruktionsmaßnahmen 1999
- Abschluss der Rekonstruktion der Wasserleitung (Abzweig vom Hauptweg in Höhe Parzellen 7/9 in Richtung Parzelle 35, neue Anschlüsse für Parzellen 33, 35 ,37).
- Anbringen von Vereinsschildern an den Gartentoren ( 328,86 DM).
- Rekonstruktion von Wegen (Hauptweg in Richtung Orangeriestraße, Wege „Neue Gärten“ und alle Zwischenwege zu den Parzellen wiederhergestellt, 48 t. Splitt eingesetzt und 1515 DM aufgewendet)
- Anpflanzen von Bodendeckern an der Böschung Orangeriestraße.
- Zaunbau an der Parkseite (Ersatz der verschlissenen und hässlichen Umfriedung)
Im Rechenschaftsbericht heißt es:
„Vorstandsmitglied Siegfried Weigel war Materialbesorger, Planer und Ausführender zugleich. Er wurde dabei von den Gartenfreunden Wolfgang Steinig und Ekkehard Töpfer tatkräftig unterstützt. Insgesamt wurden rund 150 m neuer Zaun errichtet mit einem finanziellen Aufwand von 2277 DM (entspricht einem Aufwand von 17,60 DM je laufendem Meter). Die zuletzt genannte Maßnahme wurde möglich, weil auf Antrag des Vorstandes eine finanzielle Unterstützung durch den Stadtverband “Dresdner Gartenfreunde“ e.V. in Höhe von 4000, - DM für Einfriedung, Vereinslaube und Versorgungssysteme gewährt wurde.“.
Bau- und Rekonstruktionsmaßnahmen 2000
- Sanierung des Wasserschachtes für Stadtwasser
- Weiterführung der Sanierung der Vereinslaube( Aufteilung des Innenraumes).
- Erweiterung der Elektroanlage um einen Verteiler (Parzelle 26) und 2 Laubenanschlüsse(26,.33)
Im Rechenschaftsbericht für das Jahr 2000 sind folgende Aussagen enthalten:
„Die Sicherung der Funktionsfähigkeit und weitere Verbesserung der Kleingartenanlage“.
Schwerpunkte der letzten Jahre waren:
- Abschluss der Sanierung der Wasseranlage
- Sanierung der Wege
- Verbesserung der Zäune
- Ausbau der Elektroanlage
- Sanierung des Vereinshauses.
Soviel haben wir aufgewendet:
- 3100, - DM
- 4200, - DM
- 4400, - DM
12700, - DM
Die finanziellen Mittel für die Werterhaltung wurden durch den
- Beitrag für Bau und Werterhaltung ( jährlich etwa 1900, DM)
- Zuschüsse des Stadtverbandes aus Pachterlösen ( 4000, - DM)
- Einzahlungen der Mitglieder für Elektroanschlüsse und für Investitionen, aufgebracht.
Die finanziellen Aufwendungen umfassen nur die Materialkosten. Die Arbeitsleistungen wurden von Handwerkern und geschickten Laien, die in unserem Verein Mitglieder sind, geleistet. Dafür soll hier erneut der Dank des Vorstandes ausgesprochen werden.
Im Jahr 2000 haben wir:
- den Schrot für die Wasseruhr an der Orangeriestraße saniert
- Die Elektroanlage um einen Verteiler und 2 Anschlüsse erweitert
- Sanierung der Vereinslaube begonnen( Aufteilung des Innenraumes).
Die Sanierung der Vereinslaube wird noch einige Aufwendungen erfordern: Trockenlegung, Dachrinnen, Außentür und Fenster, arbeitssparende Dacheindeckung, Außenputz. Vorrangig sind das Anbringen einer Dachrinne, eine neue Tür, sowie der Fenster.
Damit sind die wesentlichen Aufgaben der Sanierung dann abgeschlossen. Sicher wird es immer einige Aufwendungen für Reparaturen geben. So bei den Wegen und Zäunen.
Es muss auch eine finanzielle Reserve für größere Reparaturen, zum Beispiel an der Wasseranlage, gehalten werden“.
Bau- und Rekonstruktionsmaßnahmen 2001
- Fortsetzung der Sanierung der Vereinslaube (Dach mit Bitumenschindeln eingedeckt und Regenrinnen angebracht).
- Laube auf Parzelle 20 an das E-Netz angeschlossen
Bau- und Rekonstruktionsmaßnahmen 2002
- Weitere Sanierung der Vereinslaube (Einbau neuer Fenster, Ausbesserung des Putzes und Anstrich).
- Weg an der Parzelle 39 mit Randplatten versehen und befestigt.
- Steckdosensäule am PKW- Abstellplatz gebaut.
- Überprüfung der Elektroanlage des Vereins und in den Lauben.
Rekonstruktion der Vereinslaube.
Im Jahr 1999 wird erstmalig die Vereinslaube im Zusammenhang mit einer Rekonstruktion genannt. Die Vereinslaube wurde wahrscheinlich nach 1945 errichtet. Der Gartenfreund Richter, damals Nutzer der Parzelle 32, an deren Bereich sich die Vereinslaube befindet, führte als Maurer die erforderlichen Mauerarbeiten aus. Da auf der Parzelle 32 keine Laube vorhanden war, teilte sich Richter eine etwa 2,5 x 2,5 Meter große Fläche innerhalb der Vereinslaube ab und machte sie durch den Einbau einer Tür auf der Parzellenseite zugänglich.
Bei der Übernahme der Parzelle 32 durch Gartenfreund Henke im Jahre 1959 wurde diese Regelung beibehalten. Bis zum Bau einer eigenen Laube durch ihn, wurde dieser Teil bis 1986 so genutzt. Danach wurde die separate Tür zugemauert und in der Vereinslaube der Zugang zum freigewordenen Teil geschaffen.
Im Zusammenhang mit dem Einbau der Wasseranlage im Jahre 1992 erfolgte eine erste Verbesserung des Zustandes der Laube. Die durch Lagerung von Düngersalzen geschädigten Fußböden und Wände wurden entfernt, ein neuer Betonfußboden geschaffen. Im Jahre 2000 erfolgte eine Unterteilung in drei Funktionsräume mit unterschiedlicher Zugangsberechtigung:
- Raum für Wasser und Elektroanlage. Zugang für ausgewählte Vorstandsmitglieder, Wasserwart, Elektroberechtigte.
- Raum zur Unterbringung von Gartengeräten. Nutzungsberechtigte sind, neben obengenannten Personen, die Beauftragten zum Rasenmähen.
- Raum für interne Zwecke des Vorstandes, wie Lagerung von Unterlagen, Materialien für Gartenfeste, Kleinküche, eventuell zur Führung von Gesprächen. Zugang haben ausgewählte Vorstandsmitglieder.
Im Jahre 2001 wurde nach mehreren missglückten Reparaturversuchen das Dach der Laube mit Schindeln aus Bitumenpappe gedeckt. Erstmalig wurde eine Dachrinne angebracht, um das Niederschlagswasser vom Mauerwerk fernzuhalten. Mit dem Einbau neuer Fenster und einer neuen Außentür wurde 2003 die Rekonstruktion abgeschlossen.
Bau- und Rekonstruktionsmaßnahmen 2003
- Weitere Vervollkommnung der Elektroanlage:
Bau und Anschluss des Verteilers im Bereich „neue Gärten“, Anschluss der Laube auf Parzelle 39.
Aus dem Rechenschaftsbericht für das Jahr 2003:
„Auch in dieser Amtsperiode wurde kontinuierlich an der weiteren Verbesserung der Einrichtungen der Kleingartenanlage gearbeitet. Das ist erforderlich, um stets die Funktionsfähigkeit der Anlage für die derzeitigen Nutzer und die Anziehungskraft für Bewerber zu sichern.
Wichtige Maßnahmen waren:
Elektroanlage
- Technische Überprüfung der Elektroanlage
- Einrichtung eines Anschlusses an der PKW- Abstellfläche
- Anschluss der Laube auf Parzelle 39
- Bau eines weiteren Verteilers.
Wir haben jetzt die Voraussetzungen, bei Bedarf jede Parzelle kurzfristig an das Stromnetz anzuschließen .Im Jahre 2003 nutzten 22 Gartenfreunde einen Elektroanschluss auf ihrer Parzelle“.
In den Jahren 2004 und 2005 wurden die Tore erneuert. Damit wurden die langfristig geführten Bau- und Rekonstruktionsmaßnahmen beendet. Natürlich werden ständig neue Wartungsmaßnahmen nötig sein, um einen ordnungsgemäßen Zustand zu erhalten.
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